Wirkungsgradverfahren: n = (E · A) / (ΦLeuchte · ηLB · MF) —
umgestellt ergibt sich die erreichte Beleuchtungsstärke E = n · Φ · ηLB · MF / A.
Raumindex: k = (a · b) / (hN · (a + b)) mit der Nutzebenenhöhe
hN = H − Nutzebene − Abhängung. Je größer k, desto besser der Wirkungsgrad.
Wartungsfaktor MF berücksichtigt Alterung und Verschmutzung über die Wartungsintervalle —
0,80 in sauberen Räumen (Büro), 0,67 im Normalfall, 0,50 in stark verschmutzter Umgebung.
Leuchtenabstand: Als Faustregel soll der Abstand zwischen den Leuchten das
1,5-fache der Nutzebenenhöhe hN nicht überschreiten, sonst wird die Ausleuchtung ungleichmäßig.
Der Randabstand beträgt üblicherweise die Hälfte des Leuchtenabstands.
Raster-Varianten: Angeboten werden nur Anordnungen, die den Sollwert auch erreichen —
ein Raster, das zwar schön aufgeht, aber zu dunkel bleibt, ist keine gültige Lösung. Deshalb liegt
die vorgeschlagene Variante meist etwas über dem Sollwert: Leuchten gibt es nur in ganzen
Stückzahlen, und im Raster kommen oft noch welche dazu. Ist der Überschuss zu groß, lohnt eine
Leuchte mit kleinerem Lichtstrom.
Richtwerte nach DIN EN 12464-1: Flure 100 lx · Lager 100 lx · Treppen 150 lx ·
Technikräume 200 lx · Werkstatt grob 300 lx · Klassenzimmer 300 lx · Büro und Besprechung 500 lx ·
Feinmontage und Elektroniklabor 750 lx · sehr feine Arbeiten 1000 lx.
Der Betriebswirkungsgrad wird ohne eigene Angabe aus dem Raumindex und den
Reflexionsgraden abgeschätzt (typische direktstrahlende Leuchte). Für eine belastbare Planung die
Wirkungsgradtabelle der konkreten Leuchte verwenden oder mit DIALux rechnen — das Verfahren liefert
Mittelwerte, keine Gleichmäßigkeit und keine Blendungsbewertung. Keine Gewähr.